Oesetalbahn in neues Sauerland-Netz einbinden!

Welche Vorschläge haben Sie?

Oesetalbahn in neues Sauerland-Netz einbinden!

Beitragvon oesetalbahn2 » Sonntag 13. Juni 2010, 19:04

Die Bahnstrecke Hemer - Menden liegt im Gebiet des Sauerland-Netzes des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Ruhr-Lippe (ZRL), s. http://www.zrl.de/fahrplan/streckennetze/sauerland-netz.php.
Der ZRL schreibt das Gesamtangebot für das Sauerland-Netz in 2013 neu aus.
Bis dahin sind also Änderungen des Zugangebots im Sauerland möglich.

Für Hemer ist genau das eine große Chance, sich noch einmal für einen eigenen Bahnanschluss ins Spiel zu bringen!
Die Stadt Menden hat sich im Vorfeld der Neuausschreibung schon positioniert und vom ZRL eine bessere Anbindung an Dortmund gefordert, vgl. WP-Online-Pressebericht v. 28.04.10: http://www.derwesten.de/staedte/menden/Bahnlinie-nach-Dortmund-soll-schneller-werden-id2911123.html.

Hieran sollte sich die Stadt Hemer unbedingt anhängen, um sich nicht - vielleicht für immer - vom Schienennetz abhängen zu lassen!
Eine Direktverbindung Hemer - Menden - Fröndenberg - (Langschede) - Dortmund oder ein verbesserter Anschluss ab Fröndenberg nach Dortmund ist zu wünschen, sinnvoll und machbar!
Der Oesetalbahnverein wird sich dafür einsetzen.
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Re: Oesetalbahn in neues Sauerland-Netz einbinden!

Beitragvon oesetalbahn2 » Sonntag 20. Juni 2010, 01:16

Hier einige der bisherigen Diskussionsbeiträge und Vorschläge aus den Reihen der Oesetalbahner und der EFH:

Die Politik muss sich bewegen in Hemer, das geht nur
über den Bürgerwillen. Den müssen wir wecken. Es muss ein „unsere-Bahn-Gefühl“
geben, wie es hier und da im Hönnetal besteht. Hierzu müssen wir deutlich
machen, dass die Anbindung an Dortmund eine Möglichkeit tatsächlich ist. Dass Hemer
nicht auf einen solchen Anschluss verzichten müsste, wenn es denn überhaupt
Gespräche mit dem ZRL gäbe. Das ist doch eine Perspektive. Wir müssen den Bürgern in Hemer und Menden zeigen, dass 2013 etwas passiert, das für Hemer eine Chance sein kann, sich nicht von der Bahn
verabschieden zu „müssen“


Dieses setzt aber folgendes voraus:
1. Der RE 57 muss einen einheitlichen Takt erhalten. Das ist nur durch
die Wiederinbetriebnahme des Bf. Bigge als Kreuzungsbahnhof möglich.
1a. Der Bf. Menden müsste zum Flügelbahnhof ausgebaut werden, wenn die
Hönnetalbahn in dieses Konzept einbezogen werden sollte, wobei sich dann
die Frage, was aus Fröndenberg - Unna wird, denn der RE 57 muss über
Schwerte Ost und nicht über Unna laufen (Bestellgrenze läge sonst in
Unna und da käme der VRR ins Spiel.)
2. Der RE 57 muss einen Bahnhof erhalten, in dem man Züge teilen und
vereinigen kann. Fröndenberg kommt dafür als Keilbahnhof nicht in Frage.
Hier würde ich einen neuen Bf. Langschede favorisieren.
3. Die Strecke Menden - Hemer muss komplett ertüchtigt und für
mindestens 80 km/h ausgebaut werden. Haltepunkte sollten hier nur Am
Obsthof und Höcklingsen sein.
4. Das Fahrplangefüge muss so geschaffen sein, dass eine Weiterführung
der Züge von Fröndenberg über Menden und zurück ohne einen
Mehraufwand an Fahrzeugen machbar ist.

Eine Reaktivierung macht nur dann Sinn, wenn
bestimmte Rahmenbedingungen angepasst bzw. geändert sind. Da nicht damit
zu rechnen ist, dass die MVG ihre Angebote zwischen Menden und Hemer
einstellt, muss ein Produkt angeboten werden, dass so vorher noch nicht
da war und das sich von bestehenden Angeboten deutlich abhebt. Hemer -
Menden - Dortmund wäre so etwas. Aber auch das nur, wenn dieses im
Rahmen vertretbarer Kosten bleibt. Das wäre dann der Fall, wenn ein
Flügelzug Dortmund - Menden ohne zusätzliches Fahrzeug bis Hemer
verlängert werden könnte.

Die andere Variante wäre Neuenrade - Menden - Dortmund und dafür Unna -
Menden - Hemer. Erstere Linie wird in Fröndenberg oder Langschede mit
dem Teil nach Winterberg geflügelt, die zweite verknüpft in Fröndenberg
nach Kassel und Hagen und in Unna möglichst nach Hamm / Münster,
Dortmund und Soest.


Mehrverkehre entstehen nur auf dem Abschnitt
Frödenberg - Menden, wobei dort die Fahrplanlage dann möglichst so
gestaltet werden sollte, dass ein angenäherter 30-Minuten-Takt entsteht.
Es sollte dann m. E. eine Linie Unna - Neuenrade pendeln (3 Umläufe) und
eine Linie Winterberg oder Brilon/Hemer - Dortmund.


Zweifellos sollte das Ziel sein in
Fröndenberg grundsätzlich Anschlüsse an alle Linien zu ermöglichen. Das
ist bislang nicht der Fall. Der RE 57 ist mittlerweile der
"Shooting-Star" der Oberen Ruhr, hat aber nach Menden / Neuenrade
keinerlei Anschuss. Ab Neuenrade / Menden geht nur der klassische Weg
mit Umstieg in Fröndenberg und Schwerte, was natürlich deutlich
unattraktiver ist. Der Weg über Unna ist auch denkbar, dauert aber zu lange.
Wie herum welche Linie gefahren werden sollte hängt von der
Verfügbarkeit der Fahrzeuge ab. Ein Pendel Unna - Hemer wäre nur mit 2
Fahrzeugen zu schaffen und ist chancenlos. Ein Pendel Dortmund - Hemer
braucht auch 2 Fahrzeuge, ist aber deutlich attraktiver. Das hängt aber
letztlich davon ab, in welche Planlage der RE 57 rutscht. Logischer
Weise müsste die Linie in beiden Richtungen etwa zwischen den Minuten 55
(n. Dortmund) und 03 (n. Winterberg) in Fröndenberg ankommen, um einen
Halbstundentakt auf der Oberen Ruhr bis Bestwig zu gewährleisten. Wenn
dem so ist, dann wäre der Pendel nach Hemer überhaupt kein Problem, denn
es bestünden rd. 50 Minuten Zeit. Das würde sogar mit der jetzigen
maroden Infrastruktur funktionieren.
Für das Hönnetal würde sich nichts ändern, d.h. die Anschlüsse auf den
RE 17 würden erhalten bleiben.
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Re: Oesetalbahn in neues Sauerland-Netz einbinden!

Beitragvon oesetalbahn2 » Donnerstag 8. Juli 2010, 22:51

Reinhard Börger (VCD, OeTBV) aus Hagen schreibt zur Frage der Abstimmung von Oesetalbahn, Hönnetalbahn, Oberer Ruhrtalbahn und Dortmund-Winterberg-Express:

Die direkte Bahnverbindung von Dortmund nach Winterberg und der
Halbstundentakt zwischen Fröndenberg und Bestwig wird erkauft durch die
Verschlechterung der Zugverbindung von Hagen, Wuppertal oder aus dem
Bergischen Land nach Winterberg. Wer heute mit dem Zug beispielsweise
von Remscheid nach Winterberg will, muss irgendwo zwischen Fröndenberg und
Bestwig eine halbe Stunde warten; das Internet empfehlt Umsteigen in
Meschede. Wer dagegen im Internet eine schnelle Verbindung sucht, wird auf
den Bus von Olsberg nach Winterberg verwiesen. Die Reisenden aus dem
Bergischen Land werden also systematisch von der Bahnlinie
Bestwig-Winterberg vertrieben, obwohl dort ein Stundentakt besteht. Das kann
m.E. nicht in unserem Sinne sein; eher können wir auf den Halbstundentakt
Fröndenberg-Bestwig verzichten. Dadurch würden Kapazitäten frei, die für die
Strecke Menden-Hemer genutzt werden könnten.



Ich schlage daher vor, dass sich stündlich drei Züge in Fröndenberg treffen,
nämlich Dortmund-Hemer, Unna-Neuenrade und Hagen-Warburg/Kassel. Letzterer
sollte in Bestwig Anschluss nach Winterberg haben, evtl. könnte auch
geflügelt werden. Der Zug aus Dortmund (über die Schwerter Schleife) sollte
vor dem aus Hagen nach Fröndenberg fahren und vielleicht auf letzeren nicht
warten; die Verbindung Hagen/Hemer über Fröndenberg/Menden ist ohnehin weit
länger als die über Iserlohn (obwohl dort wohl im nächter Zeit nur Busse
fahren dürften). Der Zug Unna-Neuenrade sollte als erster kommen und als
letzter fahren; schließlich sollte sowohl aus Richtung Unna als auch in
Richtung Neuenrade für alle Anschluss bestehen. Geachtet werden sollte auch
auf den Anschluss aus Richtung Münster in Unna. Für die Gegenrichtung gilt
das Entsprechende.
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