Viele Motive gegen die Oesetalbahn sind weggefallen

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Viele Motive gegen die Oesetalbahn sind weggefallen

Beitragvon oesetalbahn2 » Donnerstag 2. Dezember 2010, 23:21

In der "heißen Phase" der LGS-Planung und -baumaßnahmen 2008/2009 gab es die Sorge in Hemer, dass ein Erhalt der Bahnstrecke und v. a. der Bahnanlagen in der Innenstadt den Zeitplan und überhaupt das Gelingen der Gartenschau hätte gefährden können.
Insbesondere herrschte die Angst, der Kreuzungsumbau an der Ostenschlahstr. könnte misslingen.
Zudem hat der Kauf der kompletten Bahnstrecke vom Bhf. Hemer bis zur DB-Grenze tief auf Mendener Stadtgebiet Kostensorgen erzeugt.
Durch den lobenswerten Kooperationsvertrag zwischen Stadt Hemer und der Rhein-Sieg-Eisenbahn GmbH (RSE) konnte aber sichergestellt werden, dass alles neben- und miteinander geklappt hat: der Kreuzungsumbau, Umgestaltung eines Großteils des Bahnhofsgeländes, aber eben auch Zugfahrten auf der Oesetalbahn.
Zur LGS konnten die Besucher gut per Auto, Bus, Bahn, Rad und zu Fuß anreisen. Alle Verkehrsarten und -teilnehmer sind also zu ihrem Recht gekommen.
Die anfänglichen und in der damaligen Stresssituation der LGS-Vorbereitungen auch teilweise nachvollziehbaren Vorbehalte gegen Erhalt/Reaktivierung der Bahnstrecke sind nun weitgehend erledigt.
Hemer hat jetzt die Chance, die Möglichkeiten der Bahnstrecke als (noch) vorhandene wertvolle Verkehrsinfrastruktur für die Zukunft zu nutzen!
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Re: Viele Motive gegen die Oesetalbahn sind weggefallen

Beitragvon zalp » Montag 6. Dezember 2010, 22:57

Andere Motive gegen die Bahn in Hemer stammen noch aus der Zeit der letzten regulären Personenzugfahrten (späte 1980er), als wirklich miserables Wagenmaterial über die Gleise zuckelte.
Das hat sich seit der Bahnreform (Regionalisierung) aber ganz massiv verändert, und zwar stark gebessert!
Man kann sagen, dass die damalige Stillegung ein paar Jahre zu früh kam. Vielleicht hätte die Strecke Iserlohn - Hemer - Menden sonst durchgängig überlebt...

Nun aber gilt es, den letzten verbliebenen Abschnitt unter modernen Bedingungen wiederzubeleben!
Dessen Erhalt ist übrigens auch Voraussetzung für eine wie auch immer geartete neue Durchbindung Menden - Iserlohn in mittlerer oder fernerer Zukunft. Wäre ungünstig, wenn man irgendwann wieder eine ohnehin laut noch immer gültigem Verkehrsentwicklungsplan sinnvolle (Stadt-)Bahn von Iserlohn nach Hemer/Menden haben wollte, dann aber plötzlich auch noch die Trasse der Oesetalbahn weg wäre. Denn die ist - anders als z. B. die ehemalige Westiger Schleife - jetzt schon optimal gelegen.
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