Oesetalbahn als (Teil eines) Regionale-Projekt(s)!?

Welche Vorschläge haben Sie?

Oesetalbahn als (Teil eines) Regionale-Projekt(s)!?

Beitragvon oesetalbahn2 » Samstag 5. Dezember 2009, 15:25

Der Oesetalbahnverein hat vor, die Reaktivierung der Bahnstrecke Hemer - Menden als Projekt oder als Teil eines größeren Projektes für die Regionale Südwestfalen 2013 ins Spiel zu bringen.

Wir bitten um Diskussion und konkrete Vorschläge für ein solches Projekt!
Wie kann man es gestalten und möglichst heimische Politiker und die Entscheidungsträger über die Förderprogramme der Regionale davon überzeugen?
oesetalbahn2
Oesetalbahner(in)
 
Beiträge: 260
Registriert: Samstag 6. Juni 2009, 00:21

Re: Oesetalbahn als (Teil eines) Regionale-Projekt(s)!?

Beitragvon oesetalbahn2 » Freitag 11. Dezember 2009, 23:59

Bisheriger Vorschlag für ein (grobes) Leitbild ist:

Freizeit und
Tourismus einer Region - drei Flusstäler, drei Bahnlinien, drei Radwege


Gemeint sind Ruhr, Hönne und Oese mit den zugehörigen Bahnstrecken sowie den vorhandenen oder noch zu schaffenden Radwegen...
oesetalbahn2
Oesetalbahner(in)
 
Beiträge: 260
Registriert: Samstag 6. Juni 2009, 00:21

Re: Oesetalbahn als (Teil eines) Regionale-Projekt(s)!?

Beitragvon zalp » Samstag 12. Dezember 2009, 18:47

Erstes Ziel des Regionale-Projektes soll die Reaktivierung der Bahnstrecke Hemer - Menden sein, verbunden mit der Integration der Oesetalbahn in das bestehende Schienennetz der Oberen Ruhrtalbahn und der Hönnetalbahn. Evtl. kann man die bereits beschlossene Reaktivierung Brilon Wald - Brilon (Stadt) und die gewünschte Wiederbelebung der Röhrtalbahn Neheim - Sundern noch mit in das Gesamtprojekt aufnehmen.
Zweites Ziel ist die Schaffung von touristischen Radwegen, die mit den Bahnstrecken und untereinander verknüpft werden. Der Clou ist dabei, dass man eine stillgelegte Nebenstrecke nicht aufgibt und in einen Radweg umbaut ,sondern entgegen dem Trend der letzten Jahre die Bahnverbindung wieder aufnimmt und ein ganz neuer Radweg daneben anlegt.

Den Ruhrtalradweg parallel zur Bahnstrecke Hagen - Bestwig (-Winterberg) gibt es schon länger. Er ist - und zwar gerade auch wegen der Kombination mit der Bahn - sehr beliebt und erfolgreich.
Ab Fröndenberg gibt es außerdem den Radweg entlang der Hönne bis Menden-Lendringsen, ebenso zwischen Balve und Neuenrade. Die Lücke im schluchtartigen Mittelabschnitt des Hönnetals soll in den nächsten Jahren geschlossen werden. Auch hier verläuft der Radweg neben der Schienenstrecke der Hönnetalbahn.
Was liegt also näher, als die bewährte Zug-Rad-Kombination auch im Oesetal zwischen Menden und Hemer einzurichten?
Das eröffnet weitere Ausflugsmöglichkeiten zwischen dem nahen Ruhrgebiet und dem nördlichen Sauerland.
Hemer ist dabei besonders interessant als Stadt des Felsenmeeres, mit den Nachfolgeangeboten zur LGS und als Tor zum Stephanopeler Tal.
Von Hemer könnten anspruchsvollere Radrouten bis Neuenrade verlaufen oder etwas leichtere über Deilinghofen nach Klusenstein.
Durch die Bahnverbindungen wird Radeln in unserer Region deutlich attraktiver, weil man das Rad auf Teilabschnitten im Zug transportieren kann. Überall in diesem Radwegenetz sind bzw. wären dafür Bahnstationen in der Nähe.

Das Bahn-Rad-Netz würde nicht nur die 3 Flusstäler erschließen, sondern auch mehrere Städte (Fröndenberg, Menden, Hemer, Balve, Neuenrade) verbinden, aber auch viel Natur und Kultur, Geschichte und Moderne, Landschaft und Industrie.
Die 3 Bahnstrecken wären das geschichtliche und aktuelle Bindeglied des gesamten Projektes. Eine Hauptstrecke (Ruhr), eine Nebenstrecke in Betrieb (Hönnetal) und eine reaktivierte Nebenstrecke (Oesetal) könnten zur Entdeckung unserer Region genutzt werden.
Das Projekt wäre also überörtlich (=regional), würde Bahn und Rad als umweltfreundliche, komfortable und zugleich alte (beide älter als das Auto!) und (wieder) moderne Verkehrsmittel verknüpfen.

Selbstverständlich hätten nicht nur Radausflügler und -touristen etwas vom Nordsauerländer Bahnnetz, sondern auch (Zu-Fuß-)Wanderer, Tagesausflügler zwischen den Städten (z. B. aus oder nach Dortmund) und nicht zuletzt alle möglichen Alltagsnutzer (Pendler, Schüler, Einkaufende, Besucher von Veranstaltungen etc.)

Deshalb ist das Fluss-Städte-Bahn-Rad-Netz Ruhr-Hönne-Oese ganz sicher ein hervorragendes Regionale-Projekt :!:
zalp
Oesetalbahner(in)
 
Beiträge: 28
Registriert: Freitag 5. Juni 2009, 00:08

Re: Oesetalbahn als (Teil eines) Regionale-Projekt(s)!?

Beitragvon oesetalbahn2 » Dienstag 12. Januar 2010, 23:04

Ingrid Ketzscher hat die bisherigen Konzeptideen in eine präsentable Form gebracht:

Regionale-Projekt

drei Flüsse
drei Täler
drei Bahnlinien
drei charakteristische Landschaften
eine Region


Südwestfalen - die Region des sanften Tourismus
mit vielseitiger Landschaft
und attraktiven Freizeitangeboten

erfahrbar in Zug-Rad-Kombination

Das Bahn-Rad-Netz würde nicht nur die 3 Flusstäler kombiniert erschließen, sondern auch mehrere Städte (Fröndenberg, Menden, Hemer, Balve, Neuenrade) verbinden, aber auch viel Natur und Kultur, Geschichte und Moderne, Landschaft und Industrie.
Die 3 Bahnstrecken wären das geschichtliche und aktuelle Bindeglied des gesamten Projektes. Eine Hauptstrecke (Ruhr), eine Nebenstrecke in Betrieb (Hönnetal) und eine reaktivierte Nebenstrecke (Oesetal) könnten zur Entdeckung unserer Region genutzt werden.
Das Projekt wäre also überörtlich, regional, würde Bahn und Rad als umweltfreundliche, komfortable und zugleich alte (beide älter als das Auto!) und (wieder) moderne Verkehrsmittel verknüpfen.
Selbstverständlich hätten nicht nur Radausflügler und -touristen etwas vom Nordsauerländer Bahnnetz, sondern auch (Zu-Fuß-)Wanderer, Tagesausflügler zwischen den Städten z. B. aus oder nach Dortmund und nicht zuletzt alle möglichen Alltagsnutzer wie Pendler, Schüler, Einkaufende, Besucher von Veranstaltungen.

Deshalb ist das Fluss-Städte-Bahn-Rad-Netz Ruhr-Hönne-Oese ganz sicher ein hervorragendes Regionale-Projekt


Schritt für Schritt
Den Ruhrtalradweg parallel zur Bahnstrecke Hagen - Bestwig (-Winterberg) gibt es schon länger. Er ist - und zwar gerade auch wegen der Kombination mit der Bahn - sehr beliebt und erfolgreich.
Ab Fröndenberg gibt es außerdem den Radweg entlang der Hönne bis Menden-Lendringsen, ebenso zwischen Balve und Neuenrade. Die Lücke im schluchtartigen Mittelabschnitt des Hönnetals soll in den nächsten Jahren geschlossen werden. Auch hier verläuft der Radweg neben der Schienenstrecke der Hönnetalbahn.
Was liegt also näher, als die bewährte Zug-Rad-Kombination auch im Oesetal zwischen Menden und Hemer einzurichten?
Das eröffnet weitere Ausflugsmöglichkeiten zwischen dem nahen Ruhrgebiet und dem nördlichen Sauerland.
Hemer ist dabei besonders interessant als Stadt des Felsenmeeres, mit den Nachfolgeangeboten zur LGS und als Tor zum Stephanopeler Tal.
Von Hemer könnten anspruchsvollere Radrouten bis Neuenrade verlaufen oder etwas leichtere über Deilinghofen nach Klusenstein.
Durch die Bahnverbindungen wird Radeln in unserer Region deutlich attraktiver, weil man das Rad auf Teilabschnitten im Zug transportieren kann. Überall in diesem Radwegenetz sind bzw. wären dafür Bahnstationen in der Nähe.

oesetalbahn2
Oesetalbahner(in)
 
Beiträge: 260
Registriert: Samstag 6. Juni 2009, 00:21

Re: Oesetalbahn als (Teil eines) Regionale-Projekt(s)!?

Beitragvon oesetalbahn2 » Dienstag 12. Januar 2010, 23:08

Und von Eberhard T. noch weitere Detailvorschläge für das Konzept:
Als Ziele in Hemer für den touristischen Verkehr sind zu nennen: Felsenmeer, Heinrichshöhle, Landschaftspark der gewesenen Landesgartenschau, Stephanopeler Tal. Nicht außer acht lassen sollte man auch große Stadtfeste wie z.B. die Mendener Kirmes, Schützenfeste, Neuenrader Gertrüdchen usw. Das alles läuft auf ein Netzwerk hinaus. In anderen Sektoren wie z.B. der Wirstchaft gibt es auf regionaler Basis die WIN. Diese hat erst vor kurzem einen aufwändigen Bildband mit Beiträgen zu Kultur und Wirtschaft herausgegeben ("Das Städtenetz").
In der Nähe von Hemer führt die Waldroute vorbei. Deshalb kann man sich auch mit Rücksicht auf die anderen schon vorhandenen Wanderrouten auch an die Wanderlobby wenden.
Eine Übersicht und Information über die Veranstaltungen in den Städten ist in den Kulturkalendern auf den Internetseiten der Städte zusammengefasst. Kontaktstellen für zu koordinierende Veranstaltungen in den Städten können die Kulturämter bzw. -büros sowie Verkehrsvereine udn Volkshochschulen sein. Überregional sicherlich VCD, SGV, Radfahrlobby, BUND u.a. Man könnte die Mitgliedschaft bei Verbünden anstreben, die durch dem Besucher anhand einer Scheckkarte Vergünstigungen einräumen, wie z.B. bei der Ruhrcard. Was den Eisenbahnverkehr betrifft so könnte man z.B. mit dem Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen, den Eisenbahnfreunden Hamm u.a. kooperieren, um z.B. interessante Fahrten auf der Schiene zu organisieren.  
oesetalbahn2
Oesetalbahner(in)
 
Beiträge: 260
Registriert: Samstag 6. Juni 2009, 00:21

Re: Oesetalbahn als (Teil eines) Regionale-Projekt(s)!?

Beitragvon oesetalbahn2 » Freitag 12. Februar 2010, 00:12

Hier unser erweiterter Entwurf:

Regionale-Projekt
Südwestfalen-Brücke Stadt – Land - Fluss – Bahn -Rad

drei Flüsse
drei Täler
drei Bahnlinien
drei charakteristische Landschaften
eine Region


Südwestfalens Nordwesten - die Region des Brückenschlags
    zwischen Hochsauerland, Hellweg und Ruhrgebiet
    wo sich Kurkölnisches und Märkisches Sauerland treffen
    verbindet Stadt und Land
    mit Vergangenheit, Gegenwart und Zu(g)kunft
    mit alter und neuer Industrie
    mit vielseitiger Landschaft
    mit starker Land- und Forstwirtschaft, Industrie und Handel
    und attraktiven Kultur- und Freizeitangeboten
    erfahrbar in Zug-Rad-Kombination

Das Bahn-Rad-Netz würde nicht nur die 3 Flusstäler kombiniert erschließen, sondern auch mehrere Städte (Fröndenberg, Menden, Hemer, Balve, Neuenrade) verbinden, aber auch viel Natur und Kultur, Geschichte und Moderne, Landschaft und Industrie.
Die 3 Bahnstrecken wären das geschichtliche und aktuelle Bindeglied des gesamten Projektes. Eine Hauptstrecke (Ruhr), eine Nebenstrecke in Betrieb (Hönnetal) und eine reaktivierte Nebenstrecke (Oesetal) könnten zur Entdeckung unserer Region genutzt werden.
Das Projekt wäre also überörtlich, d. h. im besten Sinne regional, es würde Bahn und Rad als umweltfreundliche, komfortable und zugleich alte (beide älter als das Auto!) und (wieder) moderne Verkehrsmittel verknüpfen.

Tourismus auf Schienen und Radwegen
Den Ruhrtalradweg parallel zur Bahnstrecke Hagen - Bestwig (-Winterberg) gibt es schon länger. Er ist - und zwar gerade auch wegen der Kombination mit der Bahn - sehr beliebt und erfolgreich. Ab Fröndenberg gibt es außerdem den Radweg entlang der Hönne bis Menden-Lendringsen, ebenso zwischen Balve und Neuenrade. Die Lücke im schluchtartigen Mittelabschnitt des Hönnetals soll in den nächsten Jahren geschlossen werden. Auch hier verläuft der Radweg neben der Schienenstrecke der Hönnetalbahn.
Was liegt also näher, als die bewährte Zug-Rad-Kombination auch im Oesetal zwischen Menden und Hemer einzurichten?
Das eröffnet weitere wechselseitige Ausflugsmöglichkeiten zwischen dem nahen Ruhrgebiet und dem nördlichen Sauerland. Hemer ist dabei besonders interessant als Stadt des Felsenmeeres, mit den Nachfolgeangeboten zur LGS und als Tor zum Stephanopeler Tal.
Von Hemer könnten anspruchsvollere Radrouten bis Neuenrade verlaufen oder etwas leichtere über Deilinghofen nach Klusenstein.
Durch die Bahnverbindungen wird Radeln in unserer Region deutlich attraktiver, weil man das Rad auf Teilabschnitten im Zug transportieren kann. Überall in diesem Radwegenetz sind bzw. wären dafür Bahnstationen in der Nähe.

Nutzen auch für Alltag, Wirtschaft und Kultur
Selbstverständlich hätten nicht nur Radausflügler und -touristen etwas vom Nordsauerländer Bahn-Rad-Netz, sondern auch (Zu-Fuß-)Wanderer, Tagesausflügler zwischen den Städten z. B. aus oder nach Dortmund und nicht zuletzt alle möglichen Alltagsnutzer wie Pendler, Schüler, Einkaufende, Besucher von Veranstaltungen.
Die Städte an Hönne und Oese haben eine lange Tradition in der Eisenbahngeschichte Südwestfalens. Man denke nur an die vielen Schienenwege einschließlich Kleinbahnen und Straßenbahn in und um Hemer. Sowohl der Ausbau der schon früh entstandenen heimischen Industrie als auch der Anschluss an den großen Wirtschaftsraum zwischen Rhein und Ruhr wären ohne den Bahnverkehr nicht möglich gewesen.
Heutzutage entdeckt man den Wert der Bahn als leistungsfähiges und umweltfreundliches Verkehrsmittel wieder. Das zeigen erfolgreiche Streckenreaktivierungen wie die Regio-Bahn Kaarst – Mettmann sowie die geplanten Wiederaufnahmen von Zugverkehr Marienheide – Meinerzhagen – Brügge und Brilon Wald – Brilon.
Ihre Transportleistung für Güter hat die Oesetalbahn nach der ursprünglich geplanten Stilllegung beim Abtransport des Kyrill-Sturmholzes in 2007/2008 unter Beweis gestellt. Das grundsätzliche Interesse der Bevölkerung am Personenverkehr zeigte sich an den volksfestartig gefeierten (vorläufigen) Abschiedsfahrten im Jahre 2008.

Mehr städtisches Flair
Eines der erklärten Ziele der Regionale 2013 ist es, den Mittelstädten Südwestfalens mehr städtisches Leben und Lebensgefühl, also urbane Attraktivität zu geben.
In den großen Metropolen wie Hamburg und Berlin, aber auch im gesamten Ruhrgebiet gehören dazu ein gut ausgebautes Netz von Radwegen und Bahnen aller Art. Zur Kneipe, zum Konzert, ins Theater oder ins Museum, zumEinkaufsbummel, zum Sport oder zu den Stadtfesten kann man aufs Rad oder in die Bahn steigen und ohne Stau und Parkplatzsorgen an- und zurückkommen, innerhalb der Stadt oder zwischen den Städten. Je nach Wetter, Tageszeit, Kondition, Lust und Laune wählt man das Rad oder die Bahn oder beides kombiniert.
Ein attraktives Zugangebot auf den Schienen und gute Radwege an Ruhr, Hönne und Oese können ein gutes Stück solcher städtischer Mobilität für die „Brückenkopfregion“ des nordwestlichen Sauerlandes bringen.

Städtebauliche und kulturelle Impulse
In Hemer und Menden liegen die Bahnstationen an zentralen und wichtigen Orten der jeweiligen Stadt, die beide in jüngster Zeit eine städtebauliche Erneuerung erfahren haben bzw. sollen. Hönne und Oese fließen mitten durch die Städte.
In Hemer fand die Umgestaltung des Bahnhofsgeländes und großer Teile der Innenstadt für die Landesgartenschau und die Zeit danach statt. Das Gelände der LGS, die Fußgängerzone und das Felsenmeer als bedeutendes Geotop liegen nahe an Radweg und Bahnstation.

In Menden ist die Erneuerung des Bahnhofs seit Jahren dringend erforderlich. Außerdem steht die Neugestaltung zur Attraktivitätssteigerung der gesamten Innenstadt an. Dabei will man das Element Wasser sehr stark gestaltend einbinden. Der Mendener Bahnhof liegt direkt an der Hönne, wenige Schritte von der historischen Altstadt mit ihren Museen und denkmalgeschützten Gebäuden, den Plätzen der großen Veranstaltungen und den Einkaufsstraßen mit der Fußgängerzone entfernt. Auch zu den interessanten und beliebten Wäldern Waldemei und Kapellenberg ist es nicht weit.
Die Schienen der Hönnetalbahn und der Rad-/Fußweg durch die Promenade begleiten die stadtnah verlaufende Hönne.
Ruhr, Hönne und Oese mit den sie begleitenden Bahnstrecken und Radwegen sind Bindeglieder, Lebensadern und Brücken für unsere „Region zwischen den Regionen“.

Die Bahnstrecke und ein paralleler Radweg zwischen Hemer und Menden haben also eine erkennbare verkehrliche, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung für das nordwestliche Sauerland. Denn erst die Reaktivierung der Oesetalbahn macht das gesamte Vorhaben komplett und innovativ, erst dadurch hebt es sich ab. Bisher wurden Radwege nämlich entweder neben in Betrieb befindlichen Bahnstrecken oder aber auf stillgelegten Schienentrassen angelegt. Diese Entwicklung könnte man hier zum Nutzen der Region und mit Vorbildwirkung für andere ändern!
Deshalb ist das Fluss-Städte-Bahn-Rad-Brückenschlag-Netz Ruhr-Hönne-Oese ganz sicher ein hervorragendes Regionale-Projekt

Schritt für Schritt zum Regionale-Projekt
1.)Erhalt der Bahnstrecke Hemer – Menden (Oesetalbahn); kein Abriss für einen Bahntrassenradweg
2.)Anlegen eines attraktiven neuen Radwegs von Menden nach Hemer neben Bahntrasse oder Oese
3.)Lückenschluss des Hönnetalradwegs zwischen Menden und Balve
4.)Erneuerung der Innenstädte unter Einbeziehung der Flüsse, Bahnstrecken, Bahnstationen und Radwege
5.)zunächst Sonderzugfahrten nach und zwischen Menden und Hemer zu den bestehenden großen Veranstaltungen (Kirmes, Hemeraner Herbsttage u. v. m.), zusätzlich gemeinsame neue Veranstaltungen mit Bahnpendelverkehr
6.)neue (tages)touristische Angebote mit Bahn- und/oder Radanreise nach Menden als Museumsstadt am Wasser und Hemer als Felsenmeerstadt und Tor ins Märkische Sauerland usw.
7.)Erhalt der Strecke und Sonderzugverkehr als Ausgangsbasis für eine künftige Wiederaufnahme von regelmäßigem öffentlichen Personenverkehr (Stadtbahn oder Regionalbahn, z. B. nach Dortmund)
8.)Erprobung und ggf. später Umsetzung innovativer Modelle für kombinierten Güterverkehr Schiene-Straße (z. B. zu den Oese-Steinbrüchen und am Industriepark Edelburg)
oesetalbahn2
Oesetalbahner(in)
 
Beiträge: 260
Registriert: Samstag 6. Juni 2009, 00:21

Ideen aus dem Regionale-Projekt im neuen Gewand

Beitragvon oesetalbahn2 » Freitag 10. Juni 2011, 23:09

Anlässlich des Ruhrtaldradwegfestes in Menden haben die Freunde und Unterstützer der Oesetalbahn die Ideen der Verknüpfung von Radwegen und Bahnstrecken aus unserem Regionale-Projekt noch einmal in die Öffentlichkeit gebracht.
Hier mehr dazu im WP-Online-Artikel v. 23.05.11:
http://www.derwesten.de/staedte/menden/ ... 85000.html
oesetalbahn2
Oesetalbahner(in)
 
Beiträge: 260
Registriert: Samstag 6. Juni 2009, 00:21


Zurück zu Ihre Ideen und Vorschläge

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron